Private Drohnen Haftpflicht ✈️ HDI vs DMO [Vergleich 2025]

HDI Drohnenversicherung vs. DMO Drohnenversicherung: Der große Vergleich 2025

Die Wahl der richtigen Drohnen-Haftpflichtversicherung hängt oft von Details ab. Im direkten Duell vergleichen wir die HDI Drohnenversicherung (ein klassischer Versicherer) mit der DMO (Deutsche Modellsport Organisation). Besonders durch das Leistungs-Update der DMO im Jahr 2025 hat sich das Kräfteverhältnis in diesem Vergleich stark verschoben.

🚀 Update 2025: Die DMO hat ihre Deckungssumme im „Privat Plus“-Tarif kostenlos von 10 auf 12 Millionen Euro erhöht. Damit bietet sie nun eine höhere Absicherung als viele Standard-Tarife der HDI.

HDI Drohnenversicherung – Solider Schutz mit Premium-Preisen

Die HDI ist bekannt für soliden Versicherungsschutz. Ihre Drohnen-Tarife richten sich an Piloten, die Wert auf einen großen deutschen Versicherer legen, sind preislich jedoch im oberen Segment angesiedelt.

Vorteile der HDI:

  • Kein Selbstbehalt: Die HDI bietet Tarife ohne Selbstbeteiligung an.
  • Hohe Deckungssummen: Üblicherweise sind bis zu 10 Millionen Euro wählbar.
  • Mitversicherung anderer Steuerer: Wenn Freunde die Drohne fliegen, sind diese mitversichert.

Nachteile der HDI:

  • Hohe Kosten: Mit Jahresbeiträgen, die oft bei ca. 67,95 € starten (je nach Deckungssumme), ist die HDI fast doppelt so teuer wie spezialisierte Rahmenverträge.
  • Gerätebindung: Oft muss die Drohne spezifisch benannt werden (keine offene Flotten-Deckung wie bei der DMO).
  • Weltweite Deckung oft Aufpreis: Der Basisschutz beschränkt sich häufig auf Europa. Weltweiter Schutz kostet extra.

DMO Drohnenversicherung – Der Preis-Leistungs-Sieger 2025

Die DMO (risikogetragen durch die Allianz) hat sich auf Drohnen spezialisiert und bietet besonders für Privatpiloten extrem flexible Konditionen, die 2025 nochmals verbessert wurden.

Vorteile der DMO:

  • Unschlagbarer Preis: Der Einstieg beginnt bei 39,96 € pro Jahr (3 Mio. € Deckung). Der Bestseller-Tarif mit der neuen 12 Millionen Euro Deckung kostet nur 51,96 € pro Jahr.
  • Höhere Deckungssumme: Mit 12 Mio. € bietet die DMO jetzt mehr Schutz als der Standard-Tarif der HDI (10 Mio. €).
  • Unbegrenzte Anzahl an Drohnen: Ein massiver Vorteil! Sie können so viele Drohnen besitzen wie Sie wollen – alle sind automatisch mitversichert.
  • Offene Piloten-Klausel: Da es sich um eine Halter-Haftpflicht handelt, ist jeder versichert, der Ihre Drohne mit Ihrer Erlaubnis fliegt.
  • Weltweite Deckung inklusive: Der Schutz gilt weltweit (außer in US-Sanktionsgebieten).
  • Keine Selbstbeteiligung: Im Schadensfall zahlen Sie 0 €.

Nachteile der DMO:

  • Gewerbe muss separat versichert werden: Der Privattarif schließt gewerbliche Nutzung (z.B. Foto-Verkauf) aus. Hierfür bietet die DMO jedoch spezielle Gewerbetarife (ab ca. 168 €) an, die jetzt Drohnen bis 200 kg MTOW abdecken.

Direkter Vergleich: HDI vs. DMO

MerkmalHDI DrohnenversicherungDMO Drohnenversicherung
Preis (ca.)Ab €67,95Ab €39,96
Max. Deckungssumme10 Millionen €12 Millionen € (NEU)
SelbstbeteiligungKeine (0 €)Keine (0 €)
Anzahl DrohnenMeist auf 1 begrenztUnbegrenzt
Fremde Piloten versichert?JaJa (über Halter-Haftpflicht)
Weltweite DeckungOptional (Aufpreis)Inklusive

Fazit: Welche Versicherung gewinnt 2025?

Das Ergebnis ist eindeutig: Für private Drohnenpiloten bietet die DMO Drohnenversicherung das deutlich bessere Gesamtpaket.

  • DMO gewinnt, weil: Sie erhalten eine höhere Deckungssumme (12 Mio. €) für einen deutlich günstigeren Preis (ca. 52 €). Zudem ist die „Flatrate“ für unbegrenzte Drohnenanzahlen ein riesiger Vorteil gegenüber den starren Einzel-Policen der HDI.
  • HDI lohnt sich nur, wenn: Sie bereits andere Versicherungen dort gebündelt haben und einen speziellen Kombi-Rabatt erhalten, der den Preis unter 50 € drückt. Technisch gesehen ist die DMO-Leistung jedoch überlegen.

Hinweis: Wenn Sie noch weitere Alternativen suchen, bietet auch die NV Versicherung interessante Tarife, die oft günstiger als die HDI sind. Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner für einen Marktüberblick.