Für Unternehmen, Freiberufler und BOS-Kräfte ist die Drohne längst kein Spielzeug mehr, sondern ein tägliches Arbeitsgerät. Doch gewerbliche Risiken unterscheiden sich massiv vom Hobby-Bereich. Die DMO (Deutsche Modellsport Organisation) hat ihre Gewerbetarife für 2025 massiv aufgerüstet und bietet nun Leistungen an, die man sonst nur in teuren Spezial-Policen findet.
- Mehr Sicherheit: Die maximale Deckungssumme wurde auf 12 Millionen Euro erhöht.
- Heavy Lift: Ab sofort sind Drohnen bis zu 200 kg MTOW (statt bisher 150 kg) versicherbar – ideal für Agrar-Drohnen und Cinema-Lifter.
Überblick: Die DMO Gewerbe-Tarife 2025
Die DMO bietet ein modulares System, das vom kleinen Immobilien-Fotografen bis zum großen Inspektions-Team jeden abdeckt. Das Besondere: Es handelt sich um eine echte Flotten-Versicherung.
1. DMO Gewerbe Basis
- Deckungssumme: 3 Millionen Euro pauschal.
- Preis: Ab ca. 168,00 € pro Jahr.
- Ideal für: Einzelunternehmer, Fotografen, Dachdecker (kleine Inspektionen).
2. DMO Gewerbe Standard
- Deckungssumme: 5 Millionen Euro pauschal.
- Preis: Ab ca. 220,00 € pro Jahr.
- Ideal für: Mittelständische Betriebe, die oft bei Kunden mit höheren Anforderungen an die Haftpflichtsumme fliegen.
3. DMO Gewerbe Premium (Empfehlung)
- Deckungssumme: 12 Millionen Euro (NEU! Vormals 10 Mio.).
- Preis: Ab ca. 290,00 € pro Jahr.
- Ideal für: Industrie-Inspektionen, Film-Produktionen, BOS-Einsätze und Flüge mit hohem Risikopotenzial.
Neu: Versicherung bis 200 kg MTOW (Heavy Lift)
Dies ist die wichtigste Neuerung für 2025: Während viele Standard-Versicherer bei 25 kg aussteigen, hat die DMO das zulässige Höchstabfluggewicht (MTOW) im gewerblichen Bereich optional von 150 kg auf 200 kg angehoben.
Das ist entscheidend für:
- Agrar-Wirtschaft: Große Sprüh- und Streudrohnen (Agricultural Drones).
- Logistik: Lastendrohnen für Transportaufgaben.
- Cinema: Schwere Kamera-Rigs an großen Multicoptern.
Warum DMO für Profis? Die Hard-Facts
Abseits der Deckungssummen bietet die DMO Leistungen, die im Arbeitsalltag Geld und Nerven sparen:
- Unbegrenzte Drohnen-Anzahl („Fleet Policy“): Sie kaufen morgen drei neue Drohnen für Ihr Team? Sie müssen diese nicht einzeln anmelden. Alle Drohnen des Unternehmens sind automatisch versichert.
- Unbegrenzte Piloten: Egal ob Festangestellte oder Freelancer – wer mit Ihrer Erlaubnis und für Ihr Unternehmen fliegt, ist versichert.
- Spezial-Szenarien inklusive:
- BOS-Einsätze: Feuerwehr, Rettungsdienst und Personensuche.
- BVLOS: Flüge außerhalb der Sichtweite (sofern genehmigt).
- Autonomes Fliegen: Waypoints, Mapping-Missionen, Inspektions-Routen.
- Keine Selbstbeteiligung: Volle Kostensicherheit auch bei kleinen Sachschäden.
- Weltweite Deckung: Inklusive USA/Kanada (temporäre Einsätze, z.B. für Produktionen).
DMO im Vergleich zu HDI & R+V
Viele Unternehmen haben ihre Betriebshaftpflicht bei klassischen Versicherern. Doch bei Drohnen lohnt sich der Spezialist:
- HDI Gewerbe: Bietet solide Tarife, arbeitet aber oft mit festen Gerätelisten. Bei der DMO ist die Flotte offen. Zudem endet der Standard-Schutz oft bei 25 kg.
- R+V Gewerbe: Oft mit Selbstbeteiligungen versehen und bei BVLOS-Flügen oder schweren Drohnen (über 25 kg) beratungsintensiv. Die DMO deckt bis 200 kg optional ab.
Fazit: Die Referenz für gewerbliche Drohnenpiloten
Wer gewerblich fliegt, braucht Planungssicherheit. Die DMO Gewerbe-Tarife 2025 bieten das aktuell flexibelste Paket am Markt. Besonders die Erhöhung auf 12 Mio. € Deckung und das 200 kg Limit zeigen, dass die DMO den Markt der professionellen UAV-Anwendungen versteht.
Unsere Empfehlung: Wer mehr als eine Drohne besitzt oder Mitarbeiter fliegen lässt, kommt an der „Flatrate“ der DMO kaum vorbei.
Hinweis: Gewerbliche Drohnenflüge unterliegen stre