Allgemeine Drohnen-Regeln (Part 101)
- Freizeit- und gewerbliche Nutzung: Beide sind ohne spezielle Anforderungen erlaubt.
- Maximale Flughöhe: 120 Meter (393,7 Fuß) über dem Boden.
- Versicherungspflicht: Nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen.
- Kennzeichnung und Registrierung: Nicht erforderlich.
- Sichtweite: Die Drohne muss immer in direkter Sichtlinie des Piloten bleiben.
- Flugverbotszonen:
- Mindestens 4 km Abstand zu Flughäfen.
- Flüge über Menschenmengen sind nicht gestattet.
- Respektiere die Privatsphäre anderer.
- In kontrolliertem oder speziell genutztem Luftraum ist eine Genehmigung erforderlich.
- Kein Fliegen über DOC-Gebiete ohne Genehmigung.
- Nachtflüge: Nur erlaubt, wenn die Drohne im Umkreis von 100 Metern um eine Erhebung fliegt („Shielded Operation“).
Erweiterte Drohnen-Regeln (Part 102)
Falls die oben genannten Vorschriften nicht eingehalten werden können, muss eine individuelle Betriebsgenehmigung der CAA beantragt werden. Dies gilt insbesondere für:
- Drohnen über 25 kg.
- Flüge außerhalb der Sichtweite.
- Flüge in Flughafennähe oder kontrolliertem Luftraum.
Drohnenflüge in Nationalparks und DOC-Gebieten
Eine Genehmigung des Department of Conservation (DOC) ist erforderlich.
Kosten für private Anträge: ca. 65 NZ$ zzgl. Steuern.
Einige Nationalparks lehnen Drohnenflüge fast immer ab:
- Abel Tasman National Park
- Arthur’s Pass National Park
- Egmont National Park
- Fiordland National Park
- Mount Aspiring National Park
- Nelson Lakes National Park
- Paparoa National Park
- Tongariro National Park
Der Aoraki/Mt. Cook National Park hat spezielle Landeplätze für Drohnen, die meist schwer erreichbar sind.
Wichtige Tipps für Drohnenflieger in Neuseeland
- AirShare-App nutzen: Die App zeigt erlaubte und verbotene Flugzonen an.
- Lokale Distrikte kontaktieren: Jede Region hat eigene Regeln für Drohnenflüge.
- Privatland beachten: Eine Erlaubnis des Eigentümers ist erforderlich.
- Planung ist wichtig: Spontane Flüge sind oft nicht möglich, da Genehmigungen notwendig sind.
- Alternative: Helikopter-Rundflüge: Bieten oft spektakulärere Aussichten als Drohnen in 120 m Höhe.
Für aktuelle Informationen lohnt sich ein Besuch auf der offiziellen Website der Civil Aviation Authority Neuseelands (aviation.govt.nz) oder der AirShare-Karte (airshare.co.nz).