Die DJI Mavic 4 Pro, im Mai 2025 veröffentlicht, ist eine hochmoderne Drohne mit einem Gewicht von 1,063 g, einer 100MP-Kamera und einem 360-Grad-Gimbal. In Deutschland ist für ihren Betrieb ein Drohnenführerschein erforderlich. Dieser Artikel beleuchtet die notwendigen Zertifikate, Registrierungspflichten und rechtlichen Vorgaben für 2025.
Benötigt man einen Drohnenführerschein für die DJI Mavic 4 Pro?
Ja, für die DJI Mavic 4 Pro ist mindestens der EU-Kompetenznachweis A1/A3 erforderlich, da sie in die C2-Klasse fällt. Für Flüge in der Nähe von unbeteiligten Personen (Unterkategorie A2) benötigen Sie zusätzlich das EU-Fernpilotenzeugnis A2.
Was ist der EU-Kompetenznachweis A1/A3?
Der EU-Kompetenznachweis A1/A3 ist die Grundqualifikation für Drohnenpiloten in der offenen Kategorie. Er ist notwendig für Drohnen über 250 g, wie die DJI Mavic 4 Pro, und erlaubt Flüge in der Unterkategorie A3 (mindestens 150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten).
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Welche Zusatzqualifikationen benötigt man?
Für Flüge in städtischen Gebieten oder in der Nähe von Personen ist das EU-Fernpilotenzeugnis A2 erforderlich. Es ermöglicht den Betrieb der DJI Mavic 4 Pro in der Unterkategorie A2, mit einem reduzierten Mindestabstand von 30 m zu unbeteiligten Personen (oder 5 m im Niedriggeschwindigkeitsmodus).
Was deckt das EU-Fernpilotenzeugnis A2 ab?
- Flüge in städtischen Gebieten.
- Flüge mit geringerem Mindestabstand zu unbeteiligten Personen.
Registrierung und Kennzeichnung der Drohne
Alle Drohnenpiloten müssen sich beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) registrieren, wenn ihre Drohne über 250 g wiegt, wie die DJI Mavic 4 Pro. Nach der Registrierung erhalten Sie eine elektronische Registrierungsnummer (eID), die sichtbar an der Drohne anzubringen ist.
Vorgaben der EU-Drohnenverordnung für DJI Mavic 4 Pro
Die DJI Mavic 4 Pro gehört zur C2-Klasse, was folgende Vorgaben mit sich bringt:
- Betrieb in der Kategorie OPEN A2 (mit A2-Zertifikat) oder OPEN A3 (mit A1/A3-Zertifikat).
- Maximale Flughöhe: 120 Meter über Grund.
- Flug nur in Sichtweite (VLOS).
- ActiveTrack 360° erlaubt, mit maximal 50 Meter Abstand zum Piloten.
- Datenschutz beachten: Keine Aufnahmen von Personen ohne Zustimmung.
- Keine Überflüge von Menschenansammlungen.
- Fernidentifikation durch Remote-ID erforderlich, unterstützt durch die O4+-Übertragung der Drohne.
Flugverbotszonen und Einschränkungen
Die Einhaltung von Flugverbotszonen ist entscheidend:
- 1,5 km Abstand zu Flugplätzen.
- 100 m Abstand zu Verkehrswegen und Energieanlagen.
- Kein Flug über Naturschutzgebieten oder Wohngrundstücken ohne Genehmigung.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) bietet mit der DRONIQ-App eine hilfreiche Karte für Flugverbotszonen.
Ist eine Haftpflichtversicherung für Drohnen notwendig?
Ja, in Deutschland ist eine Haftpflichtversicherung für Drohnen über 250 g gesetzlich vorgeschrieben. Eine Drohnen-Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die durch den Betrieb der Drohne entstehen können. Anbieter wie NV Versicherung, HDI und Degenia bieten passende Tarife.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Benötige ich einen Drohnenführerschein für die DJI Mavic 4 Pro?
Ja, mindestens der EU-Kompetenznachweis A1/A3 ist erforderlich. Für Flüge in der Nähe von Personen ist das EU-Fernpilotenzeugnis A2 notwendig.
Muss ich mich als Drohnenpilot registrieren?
Ja, die Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt ist für Drohnen über 250 g verpflichtend.
Wo kann ich den Drohnenführerschein erwerben?
Bei Anbietern wie Drone Class. Eine Alternative ist dph-drohnenschule.de.
Fazit
Der Betrieb der DJI Mavic 4 Pro in Deutschland erfordert den EU-Kompetenznachweis A1/A3 und in bestimmten Fällen das EU-Fernpilotenzeugnis A2. Zusätzlich sind Registrierung und Haftpflichtversicherung Pflicht. Beachten Sie Flugverbotszonen und Datenschutzbestimmungen, um sicher und legal zu fliegen.