Welche Versicherung für ✈️ Flying Pictures Ultra ?

Die Flying Pictures Ultra ist eine beeindruckende Profi-Drohne, die speziell für Filmproduktionen entwickelt wurde. Mit ihrer maximalen Nutzlast von 60 Kilogramm und einem Abfluggewicht von bis zu 110 Kilogramm ist sie ein Schwergewicht unter den Drohnen und erfordert daher besondere Versicherungsanforderungen und Genehmigungen. In diesem Artikel erfahren Sie alles, was Sie über die passende Versicherung, die gesetzlichen Anforderungen wie Drohnenführerschein und Kennzeichnungspflicht wissen müssen.


Warum ist eine Versicherung notwendig?

Der Betrieb der Flying Pictures Ultra ist gesetzlich an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Haftpflichtversicherungen für Drohnen sind in Deutschland gemäß §43 LuftVG verpflichtend. Eine Versicherung schützt vor finanziellen Schäden, die durch Unfälle oder Fehlbedienungen verursacht werden können. Besonders bei einer Drohne wie der Ultra, die teures Equipment transportieren kann, ist eine umfassende Absicherung unerlässlich.

Welche Art von Versicherung ist erforderlich?

  1. Luftfahrt-Haftpflichtversicherung:
    • Abfluggewicht über 25 kg erfordert eine spezielle Luftfahrt-Haftpflichtversicherung.
    • Deckung für Schäden an Personen, Gegenständen oder fremdem Eigentum.
    • Oft zusätzliche Leistungen wie Abdeckung von Betriebsunterbrechungen bei Filmproduktionen.
  2. Kaskoversicherung:
    • Schützt die Drohne selbst und die transportierte Nutzlast (z. B. Kameras).
    • Deckung gegen Diebstahl, Vandalismus und Transportschäden.
  3. Gewerbliche Drohnenversicherung:

Empfehlung: Die gewerbliche Drohnenversicherung von NV Versicherung bietet eine umfassende Abdeckung. Mehr erfahren Sie hier.


Gesetzliche Anforderungen: Drohnenführerschein und Kennzeichnung

Für die Flying Pictures Ultra gelten spezielle Anforderungen, die Sie unbedingt beachten müssen, bevor Sie sie einsetzen.

1. Drohnenführerschein

Seit Inkrafttreten der EU-Drohnenverordnung im Jahr 2021 ist ein Drohnenführerschein Pflicht für alle Drohnen über 250 g, insbesondere für solche mit einem Abfluggewicht von über 25 kg.

  • Klasse A1/A3:
    • Für Drohnen bis 25 kg geeignet.
    • Theorieprüfung online (z. B. bei Drone Class).
  • Klasse A2:
    • Für den Betrieb in bewohnten Gebieten oder näher an Menschenansammlungen erforderlich.
    • Theorie- und Praxisteil erforderlich.

Hinweis: Für den Betrieb der Flying Pictures Ultra in der Specific Category ist eine individuelle Betriebserlaubnis notwendig. Diese wird von der Landesluftfahrtbehörde vergeben.


2. Kennzeichnungspflicht (Plakette)

Alle Drohnen über 250 g müssen mit einer feuerfesten Plakette versehen werden, auf der folgende Informationen angegeben sind:

  • Name und Anschrift des Halters.
  • Kontaktmöglichkeit (z. B. Telefonnummer oder E-Mail).

Die Plakette ist wichtig, um im Falle eines Absturzes den Besitzer zu identifizieren. Für die Flying Pictures Ultra ist eine robuste Plakette zu empfehlen, die den hohen Belastungen standhält.


Vergleich der besten Drohnenversicherungen

Hier ein Vergleich relevanter Versicherungen, die für die Flying Pictures Ultra geeignet sind:

VersicherungDeckungssummePreis pro JahrVorteileLink
NV Gewerblich Tarif€3 Mio. – €10 Mio.Ab €126,44✔️ Gewerbliche Nutzung ✔️ Abdeckung für FPV ✔️ Hohe Sicherheit durch ZusatzgarantienNV Gewerblich
HDI Gewerbe Tarif€1 Mio. – €10 Mio.Ab €119,00✔️ Europa- und weltweit ✔️ Keine Selbstbeteiligung ✔️ Ideal für FilmproduktionenHDI
Zurich GewerbeBis €10 Mio.Ab €142,80✔️ Gewerblich und privat ✔️ Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen abgedecktZurich

Warum eine gewerbliche Drohnenversicherung?

Die Flying Pictures Ultra wird häufig in Filmproduktionen, Inspektionen oder für Spezialaufnahmen eingesetzt. Der kommerzielle Einsatz bringt ein erhöhtes Risiko mit sich, das nur durch eine gewerbliche Versicherung gedeckt werden kann. Dazu zählen:

  • Hohe Schadenssummen: Schäden an Personen oder teuren Gegenständen.
  • Haftung bei Produktionsunterbrechungen: Besonders bei Filmprojekten wichtig.
  • Flexible Bedingungen: Versicherungen wie NV Gewerblich bieten Optionen für kurzfristige Einsätze.

Tipp: Für langfristige Projekte lohnt sich eine Kaskoversicherung, die auch Schäden an der Drohne selbst abdeckt. Mehr Infos zu Kasko-Angeboten finden Sie hier.


Fazit

Die Flying Pictures Ultra ist eine hochspezialisierte Drohne, die sowohl technisch als auch rechtlich anspruchsvolle Anforderungen mit sich bringt. Um den Betrieb sicher und rechtskonform zu gestalten, benötigen Sie:

  • Eine gewerbliche Drohnenversicherung mit ausreichender Deckung.
  • Einen Drohnenführerschein der Klassen A2 oder höher.
  • Eine feuerfeste Kennzeichnungsplakette.

Denken Sie daran, sich vor dem Flug über die genauen Anforderungen Ihrer Landesluftfahrtbehörde zu informieren und geeignete Versicherungsangebote zu vergleichen.