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Seit dem 1. Januar 2021 regelt die EU-Drohnenverordnung den Betrieb von Drohnen einheitlich. Ein zentraler Bestandteil ist der EU-Drohnenführerschein. Er ist verpflichtend für fast alle Steuerer von Drohnen über 250 Gramm (oder mit Kamera). Man unterscheidet zwei Stufen: den EU-Kompetenznachweis A1/A3 („kleiner Schein“) und das EU-Fernpiloten-Zeugnis A2 („großer Schein“).

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Inhaltsverzeichnis

Warum ist ein EU-Drohnenführerschein notwendig?

Drohnenführerschein Deutschland LBA
Der EU-Drohnenführerschein stellt sicher, dass Piloten über grundlegendes Wissen in Luftrecht, Flugsicherheit und Datenschutz verfügen. Fast jede moderne Drohne erfordert zumindest den „kleinen“ Schein. Zudem ist eine Drohnen-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben – ohne diese (und oft ohne Schein) zahlt im Schadensfall niemand.

Nach bestandener Prüfung erhalten Sie den Nachweis als PDF. Tipp: Speichern Sie dieses PDF direkt auf Ihrem Smartphone, um es bei Kontrollen vorzeigen zu können.

Welche Arten von Drohnenführerscheinen gibt es?

Das System ist zweistufig aufgebaut:

  • 1. EU-Kompetenznachweis A1/A3 (Der „Kleine“):
    Erforderlich für Drohnen ab 250g in der offenen Kategorie. Erlaubt Flüge in A1 (leichte Drohnen) und A3 (schwere Drohnen, weit weg von Menschen). Die Prüfung erfolgt online beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA).
  • 2. EU-Fernpiloten-Zeugnis A2 (Der „Große“):
    Aufbauend auf A1/A3. Notwendig für Drohnen zwischen 500g und 4kg (Kategorie C2), wenn Sie näher an Menschen fliegen wollen (bis auf 30m bzw. 5m im Langsam-Modus). Die Prüfung erfolgt bei zertifizierten Stellen (PStF).

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erlangung

1. Der Weg zum „Kleinen Schein“ (A1/A3)

  1. Registrierung auf dem LBA-Lernportal (lba-openuav.de).
  2. Durcharbeiten des kostenlosen Online-Trainings.
  3. Absolvieren der Multiple-Choice-Prüfung (40 Fragen, 75% korrekt).
  4. Bezahlen der Gebühr (25 €) und Download des PDF.

2. Der Weg zum „Großen Schein“ (A2)

  1. Voraussetzung: Vorhandener A1/A3 Schein.
  2. Praktisches Selbststudium (Flugmanöver im freien Feld üben).
  3. Online-Theoriekurs bei einem Anbieter buchen (siehe Vergleich unten).
  4. Online-Prüfung via Webcam ablegen (30 Fragen).

Übersicht: Welche Drohne braucht welchen Schein?

Diese Tabelle zeigt Ihnen auf einen Blick, welche Zertifikate Sie für welche Drohnenklasse benötigen (Stand 2025).

Drohnenklasse / GewichtBenötigter ScheinErlaubter Betrieb
C0 (unter 250 g)
z.B. DJI Mini 4 Pro
Kein Führerschein
(Aber Registrierung & Versicherung!)
Kategorie A1: Darf über unbeteiligte Personen fliegen (nicht über Menschenansammlungen).
C1 (unter 900 g)
z.B. DJI Air 3
Kompetenznachweis A1/A3Kategorie A1: Nahe an Menschen, aber kein direkter Überflug von Unbeteiligten.
C2 (unter 4 kg)
z.B. Mavic 3
Fernpiloten-Zeugnis A2
(+ A1/A3 Vorwissen)
Kategorie A2: Bis auf 30m an Menschen (5m im Low-Speed-Modus).
Ohne A2-Schein nur weit weg (A3).
C3 / C4 (unter 25 kg)Kompetenznachweis A1/A3Kategorie A3: Mind. 150m Abstand zu Wohngebieten/Menschen.
C5 / C6 (STS)STS ZertifikatSpezielle Szenarien (z.B. BVLOS – außerhalb Sichtweite).

Praxis-Check: Brauche ich einen Schein für meine Drohne?

Viele Piloten sind unsicher bei konkreten Modellen. Hier eine Kurzübersicht für beliebte Modelle:

Drohnen-ModellGewichtFührerschein nötig?
DJI Neo / Mini 4 Pro / Mini 3 (Pro)< 249 gNein (aber empfohlen)
DJI Air 3 / Air 3Sca. 720 g (C1)Ja (A1/A3)
DJI Mavic 3 (Classic/Pro)ca. 900+ g (C1/C2)Ja (A1/A3)
Optional A2 für Flüge nah an Menschen

Bußgelder bei fehlendem Drohnenführerschein

Fliegen ohne erforderlichen Kompetenznachweis ist keine Bagatelle. Es handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann. Auch Versicherungen verweigern bei illegalen Flügen (ohne Schein) oft die Regulierung von Schäden.

Was kostet der EU-Drohnenführerschein? (DACH-Vergleich)

Die Kosten variieren je nach Land, da es sich um nationale Gebührenordnungen handelt, obwohl der Schein EU-weit gilt.

LandA1/A3 (Behörde)A2 (Prüfstelle)
🇩🇪 Deutschland (LBA)25,00 €ab ca. 70 € (Marktpreis)
🇦🇹 Österreich (Austro Control)Kostenlosab ca. 70 €
🇨🇭 Schweiz (BAZL)KostenlosPreise variieren stark

Hinweis: Wohnen Sie in Deutschland, sollten Sie den Schein primär beim LBA machen, um bürokratische Hürden zu vermeiden, auch wenn er in AT kostenlos ist.

Besondere Regeln für „Bestandsdrohnen“ (Ohne C-Label)

Besitzen Sie noch eine ältere Drohne (gekauft vor 2024, z.B. DJI Mavic 2, Phantom 4, Mavic Air 1) ohne C0-C4 Zertifizierung? Für diese Bestandsdrohnen gelten dauerhaft folgende Regeln:

Gewicht der BestandsdrohneErforderlicher ScheinWo darf ich fliegen?
Unter 250 g
(z.B. Mavic Mini 1)
Kein Schein Pflicht
(Registrierungspflicht!)
Unterkategorie A1:
Darf auch über unbeteiligten Personen fliegen (nicht über Menschenansammlungen).
250 g bis 25 kg
(z.B. Mavic 2 Pro, Phantom)
A1/A3 KompetenznachweisUnterkategorie A3:
Muss mind. 150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Erholungsgebieten halten. Keine Flüge in der Nähe von Menschen.

Wichtig: Für alte Drohnen über 250g gibt es keine Möglichkeit mehr, „nahe an Menschen“ (A2) zu fliegen. Sie sind dauerhaft in die Kategorie A3 (Weit weg von allem) verbannt.

Gültigkeit & Verlängerung

Die Zertifikate sind genau 5 Jahre gültig. Danach müssen sie durch eine Wiederholungsprüfung oder ein Auffrischungstraining verlängert werden. Dies kann meist vollständig online erfolgen.

Registrierung & Versicherung

  1. Registrierung: Jeder Betreiber einer Drohne >250g (oder <250g mit Kamera) muss sich registrieren (in DE beim LBA). Sie erhalten eine e-ID, die sichtbar auf der Drohne angebracht werden muss.
  2. Versicherung: Eine Privathaftpflicht reicht fast nie aus (außer sie hat einen expliziten Drohnen-Baustein). Eine spezielle Tierhalter-/Drohnenhaftpflicht ist Pflicht.

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Drohnenführerschein: Großer Anbietervergleich 2025

Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, lohnt sich ein Vergleich. Da der A1/A3 Schein direkt beim LBA gemacht wird (Festpreis 25€), bezieht sich dieser Vergleich auf den großen A2-Schein und Kombi-Angebote der privaten Prüfstellen.

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Fazit

Der Drohnenführerschein ist keine Schikane, sondern sorgt für Sicherheit im Luftraum. Für Einsteiger mit einer DJI Mini (unter 249g) ist er zwar keine Pflicht, aber das Wissen aus dem A1/A3 Training ist Gold wert, um Bußgelder zu vermeiden. Wer größere Drohnen fliegt, kommt um den A1/A3 Schein für 25€ nicht herum. Wer professioneller fliegen will, sollte den günstigen A2-Schein (z.B. bei Eudrohnenpruefung.de) gleich mitmachen.