Überblick: Wichtige Vorschriften für Drohnen
- Drohnen zum Freizeitgebrauch: Erlaubt ohne spezielle Registrierung
- Gewerbliche Nutzung: Erlaubt, aber nur nach Registrierung und Genehmigung
- Maximale Flughöhe: 400 Fuß (121,9 Meter) im unkontrollierten Luftraum
- Drohnen-Versicherung: Pflicht für private und gewerbliche Flüge
- Kennzeichnung: Keine gesetzliche Pflicht für private Drohnen
- Registrierung: Nicht erforderlich für private Nutzer
- Abstand zu Flughäfen: Mindestens 10 Kilometer
- Flugverbotszonen: Nationalparks, Polizeistationen, Gefängnisse, Gerichte, kritische Infrastrukturen
Weitere Auflagen für Drohnenflüge
Zusätzlich zu den allgemeinen Vorschriften gelten in Südafrika folgende Auflagen:
- Maximale Flughöhe von 120 Metern, es sei denn, ein Hindernis innerhalb von 300 Metern ist höher.
- Der Copter darf sich nicht weiter als 500 Meter vom Piloten entfernen.
- Flüge sind nur bei Tageslicht erlaubt.
- Ab einem Abfluggewicht von 7 kg ist eine Sondergenehmigung der SACAA erforderlich.
- Drohnen dürfen nicht zum Angeln verwendet werden.
Sicherheitsabstände und Flugverbote
- Zu Flughäfen ist ein Abstand von 10 Kilometern einzuhalten.
- Öffentliche Straßen, Personen und Gebäude müssen einen Abstand von 50 Metern haben.
- Flüge über Privatgrundstücke sind nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt.
- In Nationalparks sind Drohnen strikt verboten – es drohen Geldstrafen und die Konfiszierung der Drohne.
Gewerbliche Drohnennutzung
Für die gewerbliche Nutzung gelten in Südafrika strenge Auflagen:
- Lizenz: Eine gültige Remote Pilot Licence (RPL) ist Pflicht.
- Registrierung: Drohnen müssen bei der SACAA registriert sein.
- Betriebszertifikat: Ein RPAS Operator Certificate (ROC) wird benötigt.
- Flugprotokoll: Alle Flüge müssen dokumentiert werden.
- Funkkontakt: Während des Fluges muss Kontakt zu den zuständigen Flugverkehrsdiensten bestehen.
Hinweis: Die gewerbliche Nutzung von Drohnen ist ohne diese Genehmigungen illegal und kann hohe Strafen nach sich ziehen.
Strafen für Verstöße
Wer gegen die Drohnengesetze verstößt, muss mit harten Strafen rechnen:
- Geldstrafe von bis zu 50.000 Rand (ca. 3.550 €)
- Haftstrafe von bis zu zehn Jahren
- Beschlagnahmung der Drohne
Wichtige Empfehlungen für Drohnenpiloten
- Versicherung: Eine Drohnen-Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben.
- Genehmigungen: Holen Sie im Zweifelsfall eine Genehmigung ein.
- Flugverbotszonen: Informieren Sie sich vorab über Flugverbotszonen.
- Nationalparks: Vermeiden Sie das Mitführen einer Drohne in Nationalparks.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Benötige ich eine Drohnenversicherung?
Ja, für alle Drohnenflüge – ob privat oder gewerblich – ist eine Versicherung erforderlich.
Muss ich meine Drohne registrieren?
Nein, eine Registrierung ist derzeit für Freizeit-Drohnen nicht erforderlich.
Wo darf ich mit meiner Drohne nicht fliegen?
In Nationalparks, in der Nähe von Flughäfen, über Menschenmengen oder über kritische Infrastrukturen.
Gibt es besondere Regeln für Drohnen über 7 kg?
Ja, für Drohnen mit einem Startgewicht über 7 kg wird eine Sondergenehmigung benötigt.
Fazit
Die Drohnengesetze in Südafrika sind streng, aber klar definiert. Freizeitpiloten können ihre Drohnen ohne Registrierung fliegen, müssen sich aber an Sicherheitsvorgaben wie Höhenlimits und Mindestabstände halten. Gewerbliche Nutzer benötigen dagegen eine Lizenz und Genehmigungen.
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